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Wie geht es weiter mit der Präventionskampagne?

Vorhang auf für den kommmitmenschen

Branchenspezifisch und praxisnah: Unfallversicherungsträger legen los


Den Startschuss für die Kampagne gaben insgesamt sieben große „Warm-up-Ver­anstaltungen“ bundesweit: Nach dem Auftakt der Dachkampagne im Oktober legen nun sukzessive auch Berufsgenos­senschaften und Unfallkassen los. Sie tragen die Botschaften des kommmit­menschen weiter – heran an ihre Ziel­gruppen, hinein in ihre Mitgliedsbetriebe.

Um diese Botschaften glaubwürdig zu vermitteln, werden Präventionsmitarbei­terinnen und -mitarbeiter entsprechend qualifiziert: Das Institut für Arbeit und Gesundheit der DGUV (IAG) hat Seminare zu den einzelnen Handlungsfeldern vor­bereitet. Diese sind gerade im März 2018 gestartet. Darüber hinaus gibt es einen Katalog zu den bestehenden Seminaren, die einen inhaltlichen Bezug zur Kampa­gne aufweisen. Auch ein E-Learning-Pro­gramm für Aufsichtspersonen sowie für Präventionsberaterinnen und -berater wird im Laufe dieses Jahres verfügbar sein. Es eignet sich für die Vertiefung der einzelnen Themen. Das Programm wird auf der Lernplattform ILIAS (Integriertes Lern-, Informations- und Arbeitskoopera­tions-System) abrufbar sein.


Überall präsent: Publikationen und Kooperationen


Pressearbeit erzeugt die nötige Aufmerk­samkeit, damit der kommmitmensch im Gespräch bleibt. Kontinuierlich setzt die Kampagne neue Themen und Impulse und verbreitet sie digital und analog. Re­daktionelle Anzeigen – sogenannte Ad­vertorials – werden inhaltliche Schwer­punkte setzen. So erscheinen allein in der Süddeutschen Zeitung und in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung in die­sem Jahr insgesamt acht spannende Ge­schichten zur Kampagne – zum Beispiel über kommmitmenschen, die sich in ih­rer täglichen Arbeit für Sicherheit und Gesundheit einsetzen. Auch in branchen­spezifischen Publikationen wie Hand­werks- und Innungszeitschriften wird der kommmitmensch von sich reden machen.

Die Kampagne ist darauf angelegt, eine möglichst große Gemeinde von komm­mitmenschen aufzubauen. Daher wird sie auch mit Non-Profit-Organisationen und Initiativen kooperieren. Voraus­setzung dafür ist, dass sich die Koope­rationspartner dem Thema Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit und an­grenzenden Themenfeldern verpflichtet fühlen und dass sie darauf hinwirken wollen, gemeinsam mit der gesetzlichen Unfallversicherung an der Verbesserung der Präventionskultur in Deutschland zu arbeiten.

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Entzündungsforschung & Grenzwertsetzung

| Bild: DGUV-Hauptgeschäftsführer Dr. Joachim Breuer spricht sich für die Einführung einer Versicherungsprflicht für Selbständige aus.
Foto: Volker Wiciok/IPA
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Entzündliche Prozesse sind an einer Vielzahl von Berufskrankheiten beteiligt und treten insbesondere bei gefahrstoffassoziierten Erkrankungen schon frühzeitig im Krankheitsverlauf auf. Die Vermeidung entzünd­licher Prozesse ist deshalb aus regulatorischer Sicht häufig das entscheidende Kriterium für die Grenzwert­setzung. Dies gilt nicht nur für lokal wirkende Gefahrstoffe in den Atemwegen oder auf der Haut, sondern auch für systemisch wirkende Noxen.


Von

Prof. Dr. Monika Raulf, Dr. Dirk Pallapies, Prof. Dr. Jürgen Bünger und Prof. Dr. Thomas Brüning Mehr lesen

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