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Behindertensport in der gesetzlichen Unfallversicherung

Es wächst zusammen, was zusammengehört

Para-Leichtathletik-EM und Rollstuhlbasketball-WM 2018


Bei der langjährigen guten Zusammenarbeit zwischen der gesetzlichen Unfallversicherung, DBS sowie DRS überrascht es wenig, dass auch dieses Jahr wieder zwei gemeinsame Großprojekte anstehen: die Para-Leichtathletik-Europameisterschaft in Berlin und die Rollstuhlbasketball-Weltmeisterschaft in Hamburg. Auch bei diesen Projekten ist die Vernetzung eng, die genutzten Synergien sind zahlreich: So sichert das Unfallkrankenhaus Berlin (ukb) bei der Para-Leichtathletik-EM die ärztliche Versorgung vor Ort. Die VBG übernimmt im Vorfeld die Schulung der Helferinnen und Helfer sowie der Kampfrichterinnen und Kampfrichter in Bezug auf Arbeitsschutz und Unfallversicherung.

Die Rollstuhlbasketball-Weltmeisterschaft wird von den in Hamburg ansässigen Unfallversicherungsträgern und der DGUV als Partner unterstützt. Sie ist eingebettet in zwei Fachsymposien. Mit Unterstützung der VBG und der DGUV organisiert Rehabilitation International (RI) ein Symposium mit dem Thema „Nutzen und Bedingungen von Sport im Hinblick auf Gesundheit und Teilhabe von Menschen mit Behinderungen“. Die Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienste und Wohlfahrtspflege (BGW) nutzt die WM, um ein Fachsymposium zum Thema „Neue Wege der Teilhabeplanung“ durchzuführen.

Unfallversicherung und Behindertensport: eine logische Symbiose


Die geschichtliche Entwicklung der größten internationalen Veranstaltung im Behindertensport, den Paralympischen Spielen, zeigt sehr eindrücklich, wie eng die Aufgaben der gesetzlichen Unfallversicherung mit den positiven Wirkungen des Sports verbunden sind: denn eine symbiotische Beziehung zwischen Unfallversicherung und dem Vater der Paralympischen Spiele, Ludwig Guttmann, existierte schon sehr früh. Die von ihm entwickelten Behandlungsmethoden wurden von den berufsgenossenschaftlichen Unfallkliniken frühzeitig übernommen. Tägliche sportliche Betätigung wurde zum Bestandteil der oft noch sehr langwierigen klinischen Behandlung sowie der beruflichen und sozialen Rehabilitation. 1966 fanden dann erstmals Sportfeste in den BG-Kliniken statt, die helfen sollten, Rollstuhlfahrer und Rollstuhlfahrerinnen zu aktiver sportlicher Betätigung zu motivieren. Daran knüpfen die aktuellen Projekte an. Und hier schließt sich der Kreis: Denn Guttmann hatte sowohl den damaligen Spitzenverband der Unfallversicherung als auch die BG-Klinik in Murnau beraten. Fazit zum Engagement der Unfallversicherung für den Behindertensport: „Es wächst zusammen, was zusammen-
gehört.“

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Hohe Zufriedenheit mit BG Kliniken

| Bild: Einweiserumfrage
Grafik: Eigene Darstellung
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Wie zufrieden sind die Unfallversicherungsträger mit der Versorgung ihrer Versicherten in den BG Kliniken in Bad Reichenhall und Falkenstein?


Von Maike Weerts

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