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Wie geht es weiter mit der Präventionskampagne?

Vorhang auf für den kommmitmenschen

Schon gesehen? Fast 3.000 Plakate sorgen bundesweit für Neugier


„KOMM? Was bedeutet das?“, „KOMM MIT? Wohin?“ Das sind Fragen, die sich Passantinnen und Passanten in ganz Deutschland in den Wochen vom 20. Ok­tober bis 23. November 2017 gestellt ha­ben. Und diese Neugier hat Methode: Denn mit ihrer bundesweiten Plakat-aktion machten Berufsgenossenschaften und Unfallkassen auf ihre aktuelle Prä­ventionskampagne aufmerksam. Das Prinzip: Die typografisch gestalteten Poster sind zunächst nicht selbsterklä­rend. Und sie verändern sich: So ist zu­nächst „komm“ zu lesen, daraus wird „komm mit“, dann „mitmensch“ bis zur Auflösung „kommmitmensch“. Die Pla­kataktion setzte alle Lesarten des Slo­gans gewinnbringend ein und betont den Kern der Kampagne: Der Mensch steht im Mittelpunkt. Das Mitmenschli­che, das Miteinander. Und es war der Appell zu spüren: Komm mit, beteilige Dich, sei dabei!

Beteiligt hat sich auch die contrast ME­DIA SERVICE als Mediaagentur für Au­ßenwerbung: Sie wählte Großflächen, um schnell breite Aufmerksamkeit zu erzie­len, und hat einen großen Anteil der Kos­ten übernommen. Das Unternehmen hat sich durch dieses Engagement selbst als kommmitmensch gezeigt. Mit einer Kam­pagne, die einen neuen Blick auf das The­ma Prävention eröffnet.


Fachwissen für kommmitmenschen: Broschüren, Handlungshilfen, Flyer


Gemeinsam zur Vision Zero – aber nicht bei null anfangen: Viele Unternehmen und Einrichtungen engagieren sich be­reits intensiv für Prävention und eine ge­sunde Unternehmenskultur. Andere stehen hier noch relativ am Anfang. Für alle stellt die Kampagne fundiertes Wissen und konkrete Handlungshilfen bereit. Die Broschüren thematisieren unter anderem die sechs Handlungsfelder der Präventi­onskultur: Führung, Kommunikation, Beteiligung, Fehlerkultur, Betriebsklima sowie Sicherheit und Gesundheit. Wie aus einem Werkzeugkasten können Be­triebe und Einrichtungen sich je nach in­dividuellen Bedürfnissen bedienen.

Einen Überblick über die aktuellen Bro­schüren enthält der Artikel „Impulse für die betriebliche Weiterentwicklung“ auf Seite 24 dieser Ausgabe.


Spielend zur Präventionskultur: komm­mitmensch-Dialoge für die betriebliche Praxis


Wie steht es mit dem Umgang mit Sicherheit und Gesundheit in der eigenen Organisati­on? Der Unternehmer oder die Unternehme­rin, die diese Frage gemeinsam mit ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern beant­worten möchte, findet mit den kommmit­mensch-Dialogen ein leicht handhabbares Instrument. Zu jedem Handlungsfeld lassen sich spielerisch Ansätze erarbeiten – pas­send für die eigenen, spezifischen Belange. Ein offener Austausch und unterschiedliche Perspektiven sind dabei erwünscht. Wer mitspielen möchte, erhält seine persönliche kommmitmensch-Dialoge-Box kostenlos über: kommmitmensch@dguv.de

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Entzündungsforschung & Grenzwertsetzung

| Bild: DGUV-Hauptgeschäftsführer Dr. Joachim Breuer spricht sich für die Einführung einer Versicherungsprflicht für Selbständige aus.
Foto: Volker Wiciok/IPA
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Entzündliche Prozesse sind an einer Vielzahl von Berufskrankheiten beteiligt und treten insbesondere bei gefahrstoffassoziierten Erkrankungen schon frühzeitig im Krankheitsverlauf auf. Die Vermeidung entzünd­licher Prozesse ist deshalb aus regulatorischer Sicht häufig das entscheidende Kriterium für die Grenzwert­setzung. Dies gilt nicht nur für lokal wirkende Gefahrstoffe in den Atemwegen oder auf der Haut, sondern auch für systemisch wirkende Noxen.


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Prof. Dr. Monika Raulf, Dr. Dirk Pallapies, Prof. Dr. Jürgen Bünger und Prof. Dr. Thomas Brüning Mehr lesen

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