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Wie geht es weiter mit der Präventionskampagne?

Vorhang auf für den kommmitmenschen

kommmitmensch zeigt Gesicht: Ge­schichten von Menschen, die bewegen

Die Unfallversicherungsträger kennen sie – die Menschen, die sich schon heute in ihren Betrieben für eine Kultur der Prä­vention begeistern und engagieren. Die Metallbauchefin, die im „Morgenkreis“ alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu Wort kommen lässt und so Transparenz schafft. Der Schausteller, der eigens Bro­schüren mit Handzeichen entwickelt, die auch fremdsprachigen Beschäftigten eine sichere Kommunikation ermöglichen. Die Arbeitsschutzexpertin, die mit dem rich­tigen Tanzboden nicht nur für Sicherheit und Gesundheit der Tänzerinnen und Tänzer, sondern auch für Leichtigkeit und Zufriedenheit sorgt.

Sie alle sind kommmitmenschen. Ihre Ge­schichten erzählt die Kampagne – mit un­terschiedlichen Mitteln und allen Facet­ten. Es sind spannende, authentische Geschichten über Hürden und Erfolge. Sie regen Leserinnen und Leser, Userin­nen und User, Zuschauerinnen und Zu­schauer an, in ihrem Betrieb, an ihrem Arbeitsplatz eigene Lösungen zu finden.


Emotional, aufmerksamkeitsstark, mitreißend: die Spots


Ein eigener Stil plus Aha-Effekt garniert mit einer guten Prise Humor – das sind die Zutaten für erfolgreiche Bewegtbildkam­pagnen in den sozialen Medien. 1,5 Millionen Mal innerhalb von wenigen Wochen klickten die Userinnen und User den Spot „Der Weihnachtsbaum“ an. Und empfin­gen kommmitmenschliche Botschaften wie: „Sei nicht oldschool! Gemeinsam für eine gute Führung!“ Diese Filme machen Spaß.Aber es geht um mehr als das: Im Mittelpunkt steht die Gemeinschaft. Die sozialen Netzwerke sind idealer Ausgangs­punkt für eine stetig wachsende Commu­nity. Sie teilt ihr „commitment“ mit den grundlegenden Werten Sicherheit und Ge­sundheit. Aber es wird auch kontrovers diskutiert. Das genau ist das Ziel, denn im strittigen Diskurs kristallisieren sich die richtigen Botschaften heraus, und die Bot­schaften, die bei den Zielgruppen in Erin­nerung bleiben – weil sie selbst an diesem Diskurs beteiligt waren.

Die Berufsgenossenschaften und Unfall­kassen haben sich mit dem Ziel des Kultur­wandels eine große Aufgabe gestellt – und nehmen sich dafür Zeit: Die Kampagne ist auf zehn Jahre angelegt.

Aus einer kleinen Community kann sich also im Lauf der Zeit eine große Bewe­ung der kommmitmenschen entwi­ckeln. Virtuell und in der Realität.

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Entzündungsforschung & Grenzwertsetzung

| Bild: DGUV-Hauptgeschäftsführer Dr. Joachim Breuer spricht sich für die Einführung einer Versicherungsprflicht für Selbständige aus.
Foto: Volker Wiciok/IPA
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Entzündliche Prozesse sind an einer Vielzahl von Berufskrankheiten beteiligt und treten insbesondere bei gefahrstoffassoziierten Erkrankungen schon frühzeitig im Krankheitsverlauf auf. Die Vermeidung entzünd­licher Prozesse ist deshalb aus regulatorischer Sicht häufig das entscheidende Kriterium für die Grenzwert­setzung. Dies gilt nicht nur für lokal wirkende Gefahrstoffe in den Atemwegen oder auf der Haut, sondern auch für systemisch wirkende Noxen.


Von

Prof. Dr. Monika Raulf, Dr. Dirk Pallapies, Prof. Dr. Jürgen Bünger und Prof. Dr. Thomas Brüning Mehr lesen

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