Editorial
Hilfe für Katastrophenhelfer
In Amerika gelten sie als Helden, und auch hierzulande genießen sie eine Sympathie und Zustimmung wie kaum eine andere Berufsgruppe: Die Rede ist von den Feuerwehrleuten. Sie helfen nicht nur bei alltäglichen Einsätzen wie Hausbränden oder Unfällen, ihre Aufgabe umfasst weitaus mehr. Sie müssen auch da helfen, wo unter Umständen Katastrophen drohen: Waldbrände oder Hochwasser sind nur zwei eindrückliche Beispiele.Dafür haben auch sie den bestmöglichen Schutz verdient. Die gesetzliche Unfallversicherung bietet ihnen diesen Rundum-Schutz: Im Fall des Falles eine optimale medizinische Versorgung und wenn nötig eine umfassende Rehabilitation und Entschädigung, also Rente - übrigens auch für Hinterbliebene.
Doch ebenso unterstützen die Träger der Unfallversicherung mit wirksamen Präventionsmaßnahmen, damit es möglichst erst gar nicht zu Schäden kommt: Training und Beratung sorgen für die notwendige Kenntnis und Informationen zu möglichen Gefahren und deren Vermeidung. Zudem testen die Forschungsinstitute der DGUV moderne Schutzausrüstungen anhand neuester Verfahren - um das Material immer weiter zu verbessern und Schädigungen so weit wie möglich zu reduzieren.
All dies geschieht in engem Austausch mit den Feuerwehrverbänden, um die Praxistauglichkeit sicherzustellen. Diese Partnerschaft hat sich seit vielen Jahren bewährt. Davon zeugen auch die in dieser Schwerpunktausgabe enthaltenen Beiträge.
Wir sind stolz darauf, das Engagement der Feuerwehrleute für die Gesellschaft unterstützen zu können -– dies soll ihre wichtige Arbeit stärken. Lassen Sie uns dies nicht vergessen, auch wenn die Feuerwehrleute selbst es bescheiden so formulieren: "Sie nennen uns Helden, aber wir tun nur unsere Arbeit."
Mit den besten Grüßen
Ihr

Dr. Joachim Breuer,
Hauptgeschäftsführer der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung
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